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Von einem Gespräch zu einem Flashmob und darüber hinaus.

Fotograf: Ayoub Ait Bghou
Fotograf: Ayoub Ait Bghou

Als ich über mein Abschlussprojekt im Masterstudium Choreografie nachdachte, fragte ich den Komponisten Daniel, ob er interessante Orte in Dresden mit einer besonderen Akustik kennt. Er nannte zwei: das Hygiene-Museum und den Bahnhof Dresden-Neustadt. Ich erinnere mich, dass ich dachte: Ein Flashmob wäre im Bahnhof total cool. Die Zeit verging, und ich beschloss schließlich, die Idee eines Flashmobs in die Tat umzusetzen. Ich sprach mit einigen Leuten, aber niemand wusste wirklich, an wen man sich wenden sollte. Also legte ich die Idee erneut auf Eis.


Es war beim Mittagessen mit einem Freund und Ballettbegeisterten Olaf, als wir über aktuelle und zukünftige Projekte sprachen. Ich sagte zu ihm: „Weißt du, was ich wirklich gerne machen würde? Einen Flashmob am Bahnhof." Nun, es stellte sich heraus, dass ich meinen Traum mit der richtigen Person teilte. Er kannte jemanden, und ehe ich mich versah, hatte er einige Anrufe gemacht und E-Mails in meinem Namen verschickt. Die Menschen von der Deutschen Bahn waren mehr als offen für diese Art von Idee. Olaf schlug ein Datum vor: den 1. März, zum 125-jährigen Jubiläum der Deutschen Bahn. Mit einem festen Datum konnte ich die kreative Seite des Projekts in Gang setzen.


Ich kontaktierte Svetlana Smertin, die Leiterin der Rhythmikabteilung an der Musikhochschule. Sie war begeistert, mit mir zusammenzuarbeiten und die Kompositionsstudierenden einzuladen, die Musik für den Flashmob zu gestalten: Matthieu Donner und Valeriia Lysenko. Swetlana entwickelte außerdem Body-Percussion-Sequenzen, um die besondere Akustik des Bahnhofs zu nutzen, und ich erarbeitete die Choreografie sowie ein Tutorial, um die Idee zu verbreiten. Es gab hier und da einige Hindernisse – man kann sich nicht vorstellen, wie viel Papierkram und wie viele Genehmigungen man braucht, um eine ordentliche PA-Anlage im Bahnhof aufzustellen! – aber ich war entschlossen: Diese Idee hatte sich mehr als zwei Jahre in meinem Kopf festgesetzt. Olaf lud die Zeitung ein, und Frau Wachs von der Deutschen Bahn organisierte einen Fotografen, um den Flashmob zu dokumentieren.


Es war ein wunderschönes Ereignis. Mitglieder der Hochschule, von Tango Offen und Bunt, von ArtRose und von Neustadt Raum nahmen teil. Es war farbenfroh, wie es sein sollte, und man konnte spüren, wie die Energie des Bahnhofs stieg.


Ein Detail, das ihr vielleicht nicht wisst: Ich habe das alles ohne jegliches Honorar gemacht. Ich wusste, dass es eine Investition meiner Zeit und Energie war – und das war es auch! Kurz darauf kontaktierte mich meine Freundin und Kollegin Aurora, um den Flashmob anlässlich des Weltanztages zu wiederholen. Dann meldete sich Heike bei mir, um den Flashmob für eine Veranstaltung am ersten April zu nutzen. Darüber hinaus sorgte der Flashmob für viel Aufsehen in der Zeitung und in den sozialen Medien.


Diese Erfahrung erinnerte mich an die 333-Geschichte aus dem Buch Chicken Soup for the Soul, eine Geschichte, die wir bei Diamond Mind Consulting studieren, um uns daran zu erinnern, dass wir in einem geordneten Universum leben und das Gute, das man in die Welt gibt, zurückkommen muss.


Wenn du in Dresden bist, bist du herzlich eingeladen, an einem oder beiden der kommenden Flashmobs teilzunehmen:

  1. April / Altmarkt Dresden / 18:05 Uhr

  2. April / Hauptstraße / 18:45 Uhr


Schau dir das Tutorial an und mach mit: https://vimeo.com/1168824357


Hast du einen Traum, weißt aber nicht, wie du ihn verwirklichen kannst? Lass uns darüber reden!

Discover The Diamond Path
15min
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